Nachhaltige Adventskalender

Adventskalender aus Verpackungen: Eierkartons, Brotzeittüten, Briefumschläge, Gemüsekistchen ...

Wir sammeln Eure nachhaltigen Adventskalender-Ideen

In knapp einem Monat werden wieder Tag für Tag, 24 Tage lang, leuchtende Augen nach dem Aufstehen zu Türchen, Säckchen und ähnlichem mit kleinen Adventskalenderüberraschungen schielen. Wie wäre es dieses Jahr mit nachhaltigeren Alternativen zu den Schoko- und Spielzeugvarianten aus dem Supermarkt?

Uns haben schon einige wunderbare Anregungen von Unterföhringer Bürgerinnen erreicht:

Tipp 1: Nur ein Türchen
Vor etwa 20 Jahren hat der Mann einer unserer Gemeindeblatt-Leserinnen ein Adventskalenderbild in einer Nacht- und Nebelaktion gebastelt. „Jeden Morgen im Dezember haben unsere beiden Kinder eine Kleinigkeit in ihrem Säckchen gefunden“, hat sie uns berichtet. Etwa ein Gummibärchen oder ein Stück Schokolade, oft auch andere Kleinigkeiten wie Puzzleteile, die zusammen am Ende z. B. eine Christbaumkugel ergaben. Besonderer Tipp: Da man den Kalender nicht schon am Anfang der Adventszeit fertig befüllen muss, findet auch noch die ein oder andere Kleinigkeit vom Weihnachtsmarkt Platz.

Adventskalender-Bild mit je einem Türchen pro Kind
Tipp 2: Schraubgläser
Eine weitere Leserin hat uns geschrieben: Ich habe schon mal einen Adventskalender aus alten Schraubgläsern, die in einer alten Schublade standen und die ich weihnachtlich beklebt habe, gebastelt. In den Gläsern waren selbstgemachte Marmelade, Schokolade und eingeweckte selbstgebackene Plätzchen. Die Plätzchen werden bei 100 Grad 30 Minuten im Backofen eingeweckt. Geht auch mit Schokoladenverzierungen drauf. Da ist nichts verlaufen und sie schmecken an Weihnachten noch wie frisch gemacht.
Auf den Deckeln waren weihnachtliche Aufkleber aus Zeitschriften und drum herum Schleifen, an denen die Zahlen festgemacht wurden. Der Beschenkte hat sich sehr gefreut!
Ich könnte mir das auch gut vorstellen mit Dingen aus dem Unverpackt-Laden, je nach Geschmack …
Schraubgläser weihnachtlich beklebt
 
Tipp 3: Der umgekehrte Adventskalender
Danke für diese großartige und besonders nachhaltige Idee! Dabei wird jeden Tag etwas, das im Kinderzimmer nicht mehr bespielt wird oder im Haushalt nicht mehr gebraucht wird, in eine Kiste gepackt und diese dann am 24. Dezember gespendet.
 
Tipp 4: Platz machen vor Weihnachten
Ein Adventskalender, der hilft, mit dem Aussortieren im Familienhaushalt zu beginnen. Dabei werden jeden Tag so viele Teile aussortieren wie die entsprechende Datumszahl. Also am 1. Dezember 1 Teil …und am 24. Dezember 24 Teile.
 
Beide Varianten sind auch auch für Erwachsene klasse, die “sich selbst” einen Adventskalender “schenken” möchten.
Unsere Ideengeberin nimmt sich eine Mischung aus beiden Varianten vor: Jeden Tag einen Gegenstand, den sie nicht mehr braucht oder selten nutzt, aussortieren, und an den Adventssonntagen, etwas, das sie wirklich gern hat, spenden.
 
Tipp 5: Säckchen in luftiger Höhe
Es erreichte uns noch ein schöner Tipp einer Leserin: Sie befestigen jedes Jahr für ihre Zwillinge Säckchen aus Stoff- und Wollresten an einer Holzstange zwischen Küche und Wohnzimmer. Das nimmt keinen Platz weg, sieht toll aus und die Kleinen kommen nicht ran 😉
Gefüllt werden die Säckchen ebenfalls mit dem Nachhaltigkeitsgedanken: selbstgemachte Plätzchen oder kleines gebrauchtes Spielzeug (z. B. Lego Figuren).
Säckchen in luftiger Höhe
Säckchen in luftiger Höhe
 
Danke für alle wunderbaren Anregungen! Als Belohnung gab es Gutscheine für den Unterföhringer Unverpackt-Laden UFG-unverpackt!
 
Weitere nachhaltige Adventskalender- und Geschenkverpackungsideen findet Ihr in unserem Blogbeitrag vom letzten Jahr: https://zukunft-unterfairing.de/2020/11/30/nachhaltige-geschenkverpackungen-und-geschenkideen
 
 
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